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Zusammenfassung

Die Stadt Innsbruck wurde neue strategische naBe-Partnerin!

Österreichischer Integrationsfonds unterzeichnet Vereinbarung zur naBe-strategischen Partnerschaft mit BMLUK

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) wird neuer Partner der naBe-Plattform: Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) und der ÖIF unterzeichneten am 22. Oktober 2026 eine Vereinbarung zur naBe-strategischen Partnerschaft. Mit der Partnerschaft unterstreicht der ÖIF seinen Anspruch, öffentliche Mittel effizient und verantwortungsvoll einzusetzen und Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit zu verbinden.

Mit der Partnerschaft bekennt sich der ÖIF zu den Zielsetzungen des Aktionsplans nachhaltige öffentliche Beschaffung (naBe-Aktionsplan). Im Mittelpunkt stehen Dienstleistungsvergaben sowie Querschnittsbereiche wie IT und digitale Infrastruktur, Büro- und Druckmaterialien, Veranstaltungen, Standortbetrieb und Mobilität. Begleitet wird die Umsetzung durch die in der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) eingerichtete naBe-Plattform, die öffentliche Auftraggeber als zentrale Anlaufstelle bei Fragen rund um nachhaltige Beschaffung unterstützt.

Nachhaltige öffentliche Beschaffung wird damit sichtbar: Sie verbindet Qualität und Wirtschaftlichkeit mit Klima- und Ressourcenschutz, Verantwortung und transparenter Vergabepraxis. Gerade für bundesweit tätige öffentliche Organisationen wie den ÖIF bietet nachhaltige Beschaffung die Möglichkeit, Verwaltungsabläufe wirtschaftlich zu gestalten, Ressourcen effizient einzusetzen und langfristige Kosten zu berücksichtigen.

Zielsetzungen der naBe-strategischen Partnerschaft

Die Zusammenarbeit orientiert sich an den zentralen Zielsetzungen des naBe-Aktionsplans: Berücksichtigung der naBe-Kriterien in den 16 naBe-Beschaffungsgruppen, Sichtbarmachen der Relevanz nachhaltiger Beschaffung und Wahrnehmung einer Vorbildfunktion, wie auch langfristige Reduktion von Kosten sowie Sozial-, Klima- und Umweltbelastungen. Die Stärkung der öffentlichen Hand als Referenzmarkt und Förderung regionaler Wertschöpfung stehen gleichermaßen im Fokus.

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) ist mit Integrationszentren in allen Bundesländern vertreten und bietet österreichweit Deutschkurse, Prüfungen, Beratungen und weitere Integrationsmaßnahmen an. Als bundesweit tätige Organisation legt der ÖIF besonderen Wert auf eine effiziente Verwaltung, wirtschaftliche Abläufe und einen verantwortungsvollen Einsatz öffentlicher Mittel. Die naBe-Partnerschaft bietet dafür einen strukturierten Rahmen, um Wirtschaftlichkeit und Qualität mit ökologischen Mindeststandards, Lebenszykluskosten und sozialen Aspekten in der öffentlichen Beschaffung zu verbinden.

Sektionschef Christian Holzer, BMLUK betont die Bedeutung der Zusammenarbeit:

„Mit dem Österreichischen Integrationsfonds gewinnt das naBe-Partnernetzwerk einen wirkungsstarken Partner mit bundesweiter Reichweite. Nachhaltige Beschaffung bedeutet, öffentliche Leistungen qualitätsorientiert, sozial verantwortungsvoll und ressourcenschonend zu gestalten. Gerade bei Dienstleistungsvergaben kann der ÖIF damit wichtige Impulse setzen.“

BBG-Geschäftsführer Gerhard Zotter unterstreicht die Rolle der BBG bei der Umsetzung nachhaltiger Beschaffung:

„Die BBG unterstützt öffentliche Auftraggeberinnen und Auftraggeber dabei, nachhaltige Beschaffung praxistauglich umzusetzen. Mit dem ÖIF gewinnt das naBe-Netzwerk einen Partner, der Nachhaltigkeitskriterien in zentrale Dienstleistungs- und Organisationsprozesse einbringen kann. Gemeinsam können wir Know-how bündeln, Pilotbereiche identifizieren und konkrete Wirkung in der Beschaffungspraxis erzielen.“

Die Kooperation umfasst insbesondere den strukturierten Austausch zu nachhaltiger Beschaffung, die Nutzung von naBe-Schulungen, Workshops, Webinaren und Beratungsangeboten sowie die Einbindung in beschaffungsrelevante Veranstaltungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Identifikation naBe-relevanter Beschaffungsgruppen, der Entwicklung erster Pilotvergaben und der Dokumentation von Good Practice-Beispielen. Eine zentrale Ansprechperson innerhalb des ÖIF unterstützt die laufende Abstimmung.

Effiziente Verwaltung und verantwortungsvoller Einsatz öffentlicher Mittel

Wirtschaftlichkeit, Qualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln sind zentrale Grundsätze der Arbeit des ÖIF. Das gilt sowohl für die österreichweite Organisation von Deutschkursen, Prüfungen und weiteren Integrationsmaßnahmen als auch für den laufenden Verwaltungsbetrieb.
Mit der naBe-Partnerschaft bekennt sich der ÖIF zu den Zielen einer nachhaltigen öffentlichen Beschaffung und setzt auf den fachlichen Austausch mit der naBe-Plattform. Die Zusammenarbeit verbindet effiziente Verwaltungs- und Beschaffungsprozesse mit langfristiger Wirtschaftlichkeit, Klima- und Ressourcenschutz sowie sozialer Verantwortung.

Franz Wolf, Direktor des Österreichischen Integrationsfonds erklärt:

„Öffentliche Mittel sind möglichst sparsam und zweckmäßig einzusetzen. Der ÖIF will dabei Effizienz mit nachhaltiger Beschaffung und schonendem Ressourceneinsatz verbinden.“

Mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) gewinnt das naBe-Partnernetzwerk einen bedeutenden öffentlichen Akteur, der nachhaltige Beschaffung als Hebel für Qualität, Transparenz, Klima- und Ressourcenschutz sowie soziale Verantwortung versteht. Die naBe-Plattform freut sich auf die Zusammenarbeit und auf den gemeinsamen Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung in Österreich.

Weiterführende Links:

Partnerschaften – naBe

Österreichischer Integrationsfonds (ÖIF) | Integration

Header & Beitragsbilder: © Zana Götz/ÖIF

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