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Zusammenfassung

Good Practice-Beispiel in der Lebensmittelbeschaffung: Mahlzeitendienste VorderlandHUS

Good Practice-Beispiel: Mahlzeitendienste VorderlandHUS

Dieses Beispiel gehört zur Sammlung der Good Practice zur nachhaltigen Beschaffung. In den Beispielen werden Beschaffungsprojekte, die einen Bezug zum Aktionsplan für nachhaltige Beschaffung vorweisen, vorgestellt. Bei Fragen zu den Projekten kontaktieren Sie bitte die angegebene Ansprechperson. Sie haben auch ein Good Practice der nachhaltigen Beschaffung? Dann melden Sie sich bitte unter office@nabe.gv.at.

Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor.

Die Mahlzeitendienste des Sozialzentrum Lebensraum Vorderland (VorderlandHUS) sind für die flächendeckende Versorgung der acht Eigentümergemeinden in der Region Vorderland (Vorarlberg) verantwortlich. So werden gesamt 28 Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, die Essen auf Rädern-Kundschaft, die Gäste des offenen Mittagstisches, die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheims sowie die Mitarbeitenden des Sozialzentrums und der Eigentümergemeinden täglich mit abwechslungsreichen Mahlzeiten verköstigt. Das Team der Mahlzeitendienste kocht, liefert und verwaltet so täglich zwischen 140 bis 750 Menübestellungen und das an 365 Tagen im Jahr. Bei der Menüzusammenstellung wird besonders auf eine ausgewogene Speisenzusammensetzung und auf regionale und saisonale Lebensmittelbeschaffung geachtet. Mehr als 60 Prozent der verarbeiteten Lebensmittel stammen entweder zur Gänze aus Vorarlberg oder haben einen überwiegenden Teil der Wertschöpfung im Bundesland. Bereits seit vielen Jahren sind die Mahlzeitendienste VorderlandHUS Teil der Vorarlberger Landesinitiative „Vorarlberg am Teller“ und erfüllen ebenfalls die Kriterien des Förderprogramms „Kinder.Essen.Körig“.

Was ist der Bezug zur nachhaltigen Lebensmittelbeschaffung bzw. zu den naBe-Kriterien und wie setzen Sie diese um?

Die naBe-Kriterien werden neben der nachhaltigen und zunehmend biologischen Lebensmittelbeschaffung auch im Bezug auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen umgesetzt. So wird der Rücklauf an Lebensmittelresten in der Küche täglich überwacht und die Planmengen der Speisen bei Bedarf so angepasst, dass der Überschuss möglichst gering gehalten wird. Die Essen auf Rädern-Kundschaft kann darüber hinaus auch zwischen 3 Portionsgrößen wählen, damit jeder ein bedarfsgerechtes Menü bekommt. Durch die enge Partnerschaft mit regionalen Produzenten wird der Großteil der Transportwege sehr kurz gehalten, was auch der Frische der Produkte zugutekommt. Der Anteil an Bio-Produkten wird kontinuierlich gesteigert und die Zusammenarbeit mit Bio-Produzenten verstärkt. Ebenfalls werden sämtliche Menüs, die die Küche verlassen, zu 100 Prozent in Mehrwegbehältern verpackt. So werden Ressourcen geschont und Kundinnen und Kunden der Mahlzeitendienste VorderlandHUS profitieren von hochwertigem Geschirr anstelle von Einwegverpackungen.

Welche Ziele und welcher Mehrwert konnten dadurch erreicht werden?

  • Reduktion der Lebensmittelverschwendung und Sensibilisierung der Kundinnen und Kunden.
  • Stärkung der Wertschätzung von regionalen Lebensmitteln und deren Verarbeitung.
  • Alle Beteiligten profitieren von gesteigerter Qualität und Frische.
Hier finden Sie weitere Good Practice Beispiele im Bereich der Lebensmittelbeschaffung.

Kontaktdaten

Mahlzeitendienste VorderlandHUS

Sozialzentrum Lebensraum Vorderland

Rautenastraße 44

6832 Röthis

kueche@vorderlandhus.at

Weiterführende Links

  • Forum „Österreich isst regional“
  • Das Team der naBe-Plattform

Header: © Fotolia

Beitragsbilder: © Ursula Dünser

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