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Zusammenfassung

Good Practice Beispiel in der Lebensmittelbeschaffung: Esskultur Lustenau

Good Practice-Beispiel:

Esskultur Lustenau

Dieses Beispiel gehört zur Sammlung der Good Practice zur nachhaltigen Beschaffung. In den Beispielen werden Beschaffungsprojekte, die einen Bezug zum Aktionsplan für nachhaltige Beschaffung vorweisen, vorgestellt. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die angegebene Ansprechperson. Sie haben auch ein Good Practice der nachhaltigen Beschaffung? Dann melden Sie sich bitte unter office@nabe.gv.at.

Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor.

Die Esskultur Lustenau ist eine Herzensangelegenheit. Die Sozialdienste Lustenau widmen sich mit Hingabe und Zuwendung der Gemeinschaftsverpflegung in 24 Einrichtungen darunter Kindergärten, Schulen und Seniorenhäuser. Außerdem wird per „Essen auf Rädern“ auch nach Hause geliefert.

In Lustenaus Seniorenhäusern werden ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger täglich frisch bekocht. In den Kindergärten und Schulen wird zudem ein gesundes und ausgewogenes Essensangebot bereitgestellt, das alle wichtigen Vitalstoffe für Kinder enthält. Dabei wird vor allem auf Saisonalität und Regionalität geachtet und Bio-Qualität bevorzugt. Die Lebensmittel für die Gerichte, die auch im Rahmen von „Essen auf Rädern” ausgeliefert werden, stammen überwiegend direkt von Höfen und Feldern der Region.

Was ist der Bezug zur nachhaltigen Lebensmittelbeschaffung bzw. zu den naBe-Kriterien und wie setzen Sie diese um?

Die naBe-Kriterien werden vor allem durch das Angebot regionaler und saisonaler Lebensmittel sowie durch den verstärkten Einsatz von Bio-Produkten umgesetzt. Zudem achten die Küchen der Esskultur Lustenau auf transparente und kurze Lieferketten.

In der Gemeinschaftsküche des Seniorenhauses Schützengarten gelten strenge Qualitätskriterien. Jedes Gericht wird frisch und von Hand zubereitet. Es werden keine Fertigsaucen oder Suppenpulver verwendet, stattdessen wird auf handwerklich frisch zubereitete und abwechslungsreiche Gerichte gesetzt.

Bei der Kinderverpflegung achtet die Esskultur Lustenau insbesondere auf pflanzenbasierte Speisen. Fleischprodukte werden bewusst reduziert und stehen meist nur einmal wöchentlich auf dem Speiseplan. Oft wird Fleisch durch pflanzliche Alternativen ersetzt: Im Chili sin Carne wird beispielsweise statt Hackfleisch frisch geschroteter Grünkern verwendet.

Welche Ziele und welcher Mehrwert konnten dadurch erreicht werden?

  • Der Anteil regionaler, frischer und biologischer Produkte wurde erhöht.
  • Es wurde eine Reduktion der CO₂-Emissionen durch kürzere Transportwege und saisonalen Einkauf erreicht.
  • Die Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden der Esskultur Lustenau werden regelmäßig für nachhaltigen Konsum sensibilisiert.

Die gemeinsame Philosophie der Esskultur Lustenau besteht darin, der Ernährung mehr Wert zu verleihen und das ganzheitliche Wohlbefinden aller Altersgruppen zu stärken.

Hier finden Sie weitere Good Practice Beispiele im Bereich der Lebensmittelbeschaffung.

Kontaktdaten

Esskultur Lustenau

Sozialdienste Lustenau gem. GmbH
Schützengartenstraße 8
6890 Lustenau
Österreich

sozialdienste@lustenau.at

Weiterführende Links

  • Forum „Österreich isst regional“
  • Das Team der naBe-Plattform

Header: © Fotolia

Beitragsbilder: © Lukas Hämmerle, Lustenau

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