Zusammenfassung
naBe-strategischen Partnerschaften mit dem Klimaschutzministerium.
naBe-strategische Partnerschaften
Zielsetzung
Nachhaltige, qualitätsvolle und regionale öffentliche Beschaffung ist die Beschaffung durch öffentliche Auftraggeber, die den Geboten Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Umweltgerechtheit der Leistung sowie dabei dem Bestangebotsprinzip folgt und die sicherstellt, dass bei der Herstellung bzw. der Erbringung der Leistung soziale Standards eingehalten werden.
Der naBe-Aktionsplan steht für diese Grundsätze und die Partner verständigen sich auf folgende Zielsetzungen der Vereinbarung:
- Starke Orientierung an den naBe-Kriterien in den 16 naBe-Beschaffungsgruppen
- Relevanz nachhaltiger Beschaffung aufzeigen und eine Vorbildfunktion einnehmen
- langfristig Kosten und Klima- und Umweltbelastungen reduzieren
- die öffentliche Hand als Referenzmarkt etablieren und die Region(en) stärken
Kooperationsleistungen
Folgende nicht abschließend festgelegte Aktivitäten dienen der Zielerreichung:
- Nominierung eines naBe-Beauftragten in den relevanten Dienststellen des Partners
- Unterstützung bei der Entwicklung eines naBe-relevanten Einkaufsportfolios
- Gegenseitige Mitnahme bzw. Einbindung in beschaffungsrelevante Veranstaltungen
- Inanspruchnahme von naBe-Schulungen/Workshops/Trainings/Webinare/Beratungen
- Erfahrungsaustausch und Kooperation beim Monitoring von naBe-Kennzahlen und bei der Weiterentwicklung der naBe-Kriterien
- Positionierung des Kooperationspartners auf der naBe-Webseite und Mitnahme in der Kommunikation; umgekehrt Eintaktung in den Kommunikationskanälen des Partners
Die naBe-strategischen Partnerschaften stehen öffentlichen Unternehmen und Städten offen, die entlang der o.g. Zielsetzungen und Kooperationsleistungen einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Beschaffung erzielen und dabei Teil eines starken Netzwerks sein wollen.
Strategische Partnerschaften des Bundesministerium Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft mit:
Städte:
- Stadt Linz (Unterzeichnung: 02.02.2023)
- Stadt Villach (Unterzeichnung: 15.05.2023)
- Stadt Graz (Unterzeichnung 29.11.2024)
- Stadt Wiener Neustadt (Unterzeichnung 11.02.2026)
Ausgegliederte Unternehmen:
- ASFINAG (Unterzeichnung: 24.05.2023)
- ÖBf – Österreichische Bundesforste (Unterzeichnung: 10.07.2023)
- AIT Austrian Institute of Technology (Unterzeichnung: 10.07.2023)
- Umweltbundesamt (Unterzeichnung: 25.10.2023)
- Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) (Unterzeichnung: 12.12.2023)
- AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Unterzeichnung: 15.01.2024)
- EVN (Unterzeichnung 19.05.2025)
Verbände und Hilfsorganisationen:
- Ressourcen Forum Austria (RFA) (Unterzeichnung: 11.04.2024)
- Österreichischer Städtebund (Unterzeichnung: 06.06.2024)
- Vorarlberger Gemeindeverband (Unterzeichnung: 18.06.2024)
- Caritas Einkaufsgruppe Österreich (Unterzeichnung: 11.07.2024)
- VÖWG (Unterzeichnung 03.06.2025)
Die naBe-Plattform arbeitet mit einer Vielzahl an Partnern aus Ministerien, ausgegliederten Unternehmen, Bundesländern und Gemeinden, Nichtregierungsorganisationen, Hochschulen und Organisationen des Privatsektors zusammen, um die Umsetzung des naBe-Aktionsplans voranzubringen. In den Bundesländern beispielsweise treiben die Länderexpertengruppe Beschaffung, die Landesumweltreferentenkonferenz sowie die Zusammenarbeit mit der Allianz nachhaltige Universitäten – aus der etwa der „Leitfaden zur nachhaltigen Beschaffung“ hervorging – die Umsetzung voran.
Interessieren Sie sich für weitere Informationen und möchten erfahren, in welchen Bereichen sowie internationalen Netzwerken die naBe-Plattform ebenfalls aktiv ist? Dann lesen Sie hier weiter: Erweitertes naBe-Netzwerk
Weiterführender Link:
Beitragsbild: © pixx.io
Headerbild: © Pexels




